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27 November 2020
Covid-19 als Innovationstreiber: IT zukunftsfähig aufstellen (Teil 2 von 3)

Als im Frühjahr 2020 die erste Welle von Covid-19 Ansteckungen durch das Land lief, stellten sehr viele große Unternehmen ihre operative Arbeitsweise nahezu schlagartig auf Remote Work um. In den Fokus rückten dabei unmittelbar die IT-Abteilungen, welche unter massiv erschwerten Bedingungen die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen hatten. Während diese immense Herausforderung in nahezu allen Unternehmen in kürzester  Zeit sehr gut durch die IT gemeistert wurde, stellt sich mittel- und längerfristig verstärkt die Frage nach dauerhaft veränderten Geschäftsanforderungen. 

Nicht nur in der derzeitigen zweiten Welle von Covid-19 wird verteiltes Arbeiten zwischen Büro und Homeoffice wieder zum Normalzustand. Auch nach dem Ende der Covid-Pandemie ist davon auszugehen, dass Remote Work in vielen Unternehmen dauerhaft Bestand haben wird. Dies muss mit allen IT-seitigen Anforderungen wie Verfügbarkeit, Performance und Datensicherheit abgebildet werden. In Zeiten allgemeinen Kostendrucks, großer technologischer Veränderungen (Stichworte Cloud und S4/HANA) sowie mangelnder Ressourcen ist dies eine große, in keinerlei Hinsicht einfach zu beherrschende Managementaufgabe.


Darüber hinaus sind Unternehmen zudem immer stärker gefordert, auf sich ändernde Kundenwünsche sowie auf wachsende Sicherheitsrisiken zu reagieren.


Die organisatorischen Antworten der IT auf diese vielfältigen Herausforderungen umfassen sowohl konventionelle als auch hochgradig innovative Elemente.


Kern jeder leistungsfähigen IT-Organisation ist ein transparentes, sauber definiertes Governancekonzept mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozessen. In dessen Rahmen sind geschäftsnahe, dynamische IT-Aktivitäten den jeweiligen Geschäftseinheiten zuzuordnen, während Bereiche mit hohen Skaleneffekten zentral gebündelt sein sollten. Die geschäftsnahe „Business IT“ sollte in enger Verwebung mit den Fachbereichen vor Ort möglichst weitgehend agil organisiert werden, bis hin zu integrierten DevOps-Strukturen für höchstgradig eigenverantwortliches Arbeiten.


Diese und weitere Bestandteile leistungsfähiger IT-Organisationen sollten, soweit noch nicht vorhanden, im Unternehmen in einem ganzheitlichen Ansatz konzipiert und umgesetzt werden. Von erfolgskritischer Bedeutung ist dabei neben einer sauberen Ausdefinition des Zielorganisationsmodells die umfassende, kontinuierliche Mitarbeit des vorhandenen IT-Teams. Unsere Erfahrung bei acondas zeigt, dass nur so gewährleistet werden kann, dass neue Inhalte und Strukturen mitgetragen und nachhaltig mit Leben gefüllt werden. Wenn dies gelingt, entsteht eine leistungsfähige, flexible und anforderungsgerecht agierende IT-Organisation, die neben Covid-19 auch alle anderen aktuellen Herausforderungen erfolgreich bewältigen kann.


Bildquelle: iStock/AlonzoDesign

 
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Covid-19 als Innovationstreiber: IT zukunftsfähig aufstellen (Teil 2 von 3)

Als im Frühjahr 2020 die erste Welle von Covid-19 Ansteckungen durch das Land lief, stellten sehr viele große Unternehmen ihre operative Arbeitsweise nahezu schlagartig auf Remote Work um. In den Fokus rückten dabei unmittelbar die IT-Abteilungen, welche unter massiv erschwerten Bedingungen die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen hatten. Während diese immense Herausforderung in nahezu allen Unternehmen in kürzester  Zeit sehr gut durch die IT gemeistert wurde, stellt sich mittel- und längerfristig verstärkt die Frage nach dauerhaft veränderten Geschäftsanforderungen. 

Nicht nur in der derzeitigen zweiten Welle von Covid-19 wird verteiltes Arbeiten zwischen Büro und Homeoffice wieder zum Normalzustand. Auch nach dem Ende der Covid-Pandemie ist davon auszugehen, dass Remote Work in vielen Unternehmen dauerhaft Bestand haben wird. Dies muss mit allen IT-seitigen Anforderungen wie Verfügbarkeit, Performance und Datensicherheit abgebildet werden. In Zeiten allgemeinen Kostendrucks, großer technologischer Veränderungen (Stichworte Cloud und S4/HANA) sowie mangelnder Ressourcen ist dies eine große, in keinerlei Hinsicht einfach zu beherrschende Managementaufgabe.


Darüber hinaus sind Unternehmen zudem immer stärker gefordert, auf sich ändernde Kundenwünsche sowie auf wachsende Sicherheitsrisiken zu reagieren.


Die organisatorischen Antworten der IT auf diese vielfältigen Herausforderungen umfassen sowohl konventionelle als auch hochgradig innovative Elemente.


Kern jeder leistungsfähigen IT-Organisation ist ein transparentes, sauber definiertes Governancekonzept mit klaren Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozessen. In dessen Rahmen sind geschäftsnahe, dynamische IT-Aktivitäten den jeweiligen Geschäftseinheiten zuzuordnen, während Bereiche mit hohen Skaleneffekten zentral gebündelt sein sollten. Die geschäftsnahe „Business IT“ sollte in enger Verwebung mit den Fachbereichen vor Ort möglichst weitgehend agil organisiert werden, bis hin zu integrierten DevOps-Strukturen für höchstgradig eigenverantwortliches Arbeiten.


Diese und weitere Bestandteile leistungsfähiger IT-Organisationen sollten, soweit noch nicht vorhanden, im Unternehmen in einem ganzheitlichen Ansatz konzipiert und umgesetzt werden. Von erfolgskritischer Bedeutung ist dabei neben einer sauberen Ausdefinition des Zielorganisationsmodells die umfassende, kontinuierliche Mitarbeit des vorhandenen IT-Teams. Unsere Erfahrung bei acondas zeigt, dass nur so gewährleistet werden kann, dass neue Inhalte und Strukturen mitgetragen und nachhaltig mit Leben gefüllt werden. Wenn dies gelingt, entsteht eine leistungsfähige, flexible und anforderungsgerecht agierende IT-Organisation, die neben Covid-19 auch alle anderen aktuellen Herausforderungen erfolgreich bewältigen kann.


Bildquelle: iStock/AlonzoDesign