Neuigkeiten
 
18.August 2017
Veränderungen erfolgreich umsetzen – acondas zu Change Management
Veränderungen im Unternehmen passieren nicht von allein. Sie erfordern langen Atem und ein stringentes Change Management.


acondas unterstützt Kunden bei der Umsetzung komplexer Veränderungen. Dabei ist es wichtig, die Mitarbeiter unserer Kunden im Veränderungsprozess mitzunehmen. Aus unserer Sicht sind dabei drei Dinge erfolgskritisch:

1. Überzeugen statt vorgeben

Häufig verweigern sich Mitarbeiter anstehenden Veränderungen, weil sie entweder nicht wissen, was auf sie zukommt, oder nicht davon überzeugt sind, dass die Veränderungen sinnvoll sind.


Wir legen in unseren Projekten einen hohen Stellenwert auf Transparenz und unterstützen unsere Kunden in ihrer Change Kommunikation:


  • – Was verändert sich genau für jeden einzelnen Mitarbeiter?

    – Warum ist diese Veränderung sinnvoll, nicht nur aus Sicht des Unternehmens, sondern auch für jeden einzelnen?

    – Wie kann der einzelne Mitarbeiter die Veränderung umsetzen und welche Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt er dafür?

    – Wie vollzieht sich die Veränderung im Zeitablauf?

      

Wichtig dabei ist, die Change Story gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitern zu entwickeln und nicht einfach vorzugeben.

2. Motivieren statt Lippenbekenntnisse abgeben

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran! Wir erleben häufig, dass Unternehmen große Veränderungsvorhaben starten, ohne dass die Führungsmannschaft dabei mit gutem Beispiel vorangeht. Dies führt dazu, dass die Glaubhaftigkeit für das Veränderungsvorhaben verloren geht. Menschen orientieren sich bekanntlich gerne an Vorbildern. Im Unternehmen können diese Vorgesetzte oder langgediente Arbeitskollegen sein. Wenn Mitarbeiter den Eindruck gewinnen, dass ihre Vorbilder im Unternehmen ihr Verhalten nicht ändern, sondern das Veränderungsvorhaben nur ein Lippenbekenntnis bleibt, werden sie ihr Verhalten ebenfalls nicht anpassen.

  

Seien Sie daher Vorbild und gehen mit gutem Beispiel voran. Greifen Sie Aspekte der Veränderung bewusst und mit symbolischer Wirkung auf – beispielsweise in Ihrer nächsten Teambesprechung, einem Feedbackgespräch oder bei der Delegation von Aufgaben. Versuchen Sie, die Veränderung in all Ihr Tun zu integrieren. So symbolisieren Sie Ihre Ernsthaftigkeit und schützen sich selbst vor dem Rückfall in alte Verhaltens- und Denkweisen.

  

Sie werden dadurch nicht alle Mitarbeiter erreichen – brauchen Sie auch nicht. Halten Sie sich an die „Drei-Drittel“-Regel:


  • – Versuchen Sie, ein Drittel ihrer Belegschaft von Anfang an von den Veränderungsideen zu begeistern

    – Nutzen Sie dieses Drittel, um gemeinsam das mittlere Drittel der Belegschaft, das noch unentschlossen ist, zu motivieren und zu überzeugen

    – Kämpfen Sie nicht um das Drittel der Belegschaft, das sich von vornherein jeder Veränderung verweigert. Ein Teil dieser Gruppe wird später auf den Zug aufspringen, den Rest werden Sie nicht erreichen

     

Dieses Vorgehen setzt voraus, dass Sie die Einstellungen Ihrer Mitarbeiter zu den geplanten Veränderungen gut kennen. Wir legen in unseren Projekten stets einen sehr hohen Stellenwert darauf, zu lernen, was eine Organisation über die Veränderungen denkt – nicht nur auf der Kommandobrücke, sondern insbesondere im Maschinenraum.

3. Lernen durch Erfahrungen

Mitarbeiter verweigern sich häufig auch dann einer Veränderung, wenn sie fürchten, dass sie den damit verbundenen Anforderungen nicht gerecht werden. Menschen blenden gerne die Dinge aus, die sie nicht können oder bei denen sie sich unsicher fühlen.

  

Wenn mit der Veränderung neue Anforderungen an Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitsinhalten oder -weisen verbunden sind, zeigen wir den Veränderungsbedarf und den Entwicklungspfad klar auf. Wir begleiten Mitarbeiter in ihren neuen Tätigkeitsfeldern oder Prozessen und fördern deren Entwicklung nach dem Prinzip des „Erfahrungsbasierten Lernens“:


  • – Wir stellen die neuen Anforderungen und Erwartungen an die Mitarbeiter vor, häufig in Form kurzer Schulungs- und Kommunikationsintervalle

    – Wir lassen die Mitarbeiter die vorgestellten neuen Arbeitsinhalte und -weisen ausprobieren und begleiten sie in engen Feedbackschleifen

    – Wir reflektieren gemeinsam die gewonnen Erfahrungen und greifen Vorschläge zur Verbesserung auf

    – Wir setzen diesen Zyklus fort und lassen die Mitarbeiter so lange weitere Erfahrungen sammeln, bis sie die neuen Arbeitsinhalte und -weisen verinnerlicht haben

Wenn Sie diese drei Dinge – Überzeugen, Motivieren, Lernen durch Erfahrungen – in Ihren nächsten Veränderungsvorhaben berücksichtigen, stellen Sie die Weichen für eine erfolgreiche Verankerung der Veränderung in Ihrer Organisation.


Wenn Sie Fragen zur erfolgreichen Umsetzung von Veränderungen oder zu unserem Beratungsansatz haben, sprechen Sie uns gerne jederzeit an: info@acondas.com


Bildquelle Titelbild: Brian Jackson - stock.adobe.com



 
Neuigkeiten
 
Veränderungen erfolgreich umsetzen – acondas zu Change Management
Veränderungen im Unternehmen passieren nicht von allein. Sie erfordern langen Atem und ein stringentes Change Management.


acondas unterstützt Kunden bei der Umsetzung komplexer Veränderungen. Dabei ist es wichtig, die Mitarbeiter unserer Kunden im Veränderungsprozess mitzunehmen. Aus unserer Sicht sind dabei drei Dinge erfolgskritisch:

1. Überzeugen statt vorgeben

Häufig verweigern sich Mitarbeiter anstehenden Veränderungen, weil sie entweder nicht wissen, was auf sie zukommt, oder nicht davon überzeugt sind, dass die Veränderungen sinnvoll sind.


Wir legen in unseren Projekten einen hohen Stellenwert auf Transparenz und unterstützen unsere Kunden in ihrer Change Kommunikation:


  • – Was verändert sich genau für jeden einzelnen Mitarbeiter?

    – Warum ist diese Veränderung sinnvoll, nicht nur aus Sicht des Unternehmens, sondern auch für jeden einzelnen?

    – Wie kann der einzelne Mitarbeiter die Veränderung umsetzen und welche Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt er dafür?

    – Wie vollzieht sich die Veränderung im Zeitablauf?

      

Wichtig dabei ist, die Change Story gemeinsam mit den betroffenen Mitarbeitern zu entwickeln und nicht einfach vorzugeben.

2. Motivieren statt Lippenbekenntnisse abgeben

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran! Wir erleben häufig, dass Unternehmen große Veränderungsvorhaben starten, ohne dass die Führungsmannschaft dabei mit gutem Beispiel vorangeht. Dies führt dazu, dass die Glaubhaftigkeit für das Veränderungsvorhaben verloren geht. Menschen orientieren sich bekanntlich gerne an Vorbildern. Im Unternehmen können diese Vorgesetzte oder langgediente Arbeitskollegen sein. Wenn Mitarbeiter den Eindruck gewinnen, dass ihre Vorbilder im Unternehmen ihr Verhalten nicht ändern, sondern das Veränderungsvorhaben nur ein Lippenbekenntnis bleibt, werden sie ihr Verhalten ebenfalls nicht anpassen.

  

Seien Sie daher Vorbild und gehen mit gutem Beispiel voran. Greifen Sie Aspekte der Veränderung bewusst und mit symbolischer Wirkung auf – beispielsweise in Ihrer nächsten Teambesprechung, einem Feedbackgespräch oder bei der Delegation von Aufgaben. Versuchen Sie, die Veränderung in all Ihr Tun zu integrieren. So symbolisieren Sie Ihre Ernsthaftigkeit und schützen sich selbst vor dem Rückfall in alte Verhaltens- und Denkweisen.

  

Sie werden dadurch nicht alle Mitarbeiter erreichen – brauchen Sie auch nicht. Halten Sie sich an die „Drei-Drittel“-Regel:


  • – Versuchen Sie, ein Drittel ihrer Belegschaft von Anfang an von den Veränderungsideen zu begeistern

    – Nutzen Sie dieses Drittel, um gemeinsam das mittlere Drittel der Belegschaft, das noch unentschlossen ist, zu motivieren und zu überzeugen

    – Kämpfen Sie nicht um das Drittel der Belegschaft, das sich von vornherein jeder Veränderung verweigert. Ein Teil dieser Gruppe wird später auf den Zug aufspringen, den Rest werden Sie nicht erreichen

     

Dieses Vorgehen setzt voraus, dass Sie die Einstellungen Ihrer Mitarbeiter zu den geplanten Veränderungen gut kennen. Wir legen in unseren Projekten stets einen sehr hohen Stellenwert darauf, zu lernen, was eine Organisation über die Veränderungen denkt – nicht nur auf der Kommandobrücke, sondern insbesondere im Maschinenraum.

3. Lernen durch Erfahrungen

Mitarbeiter verweigern sich häufig auch dann einer Veränderung, wenn sie fürchten, dass sie den damit verbundenen Anforderungen nicht gerecht werden. Menschen blenden gerne die Dinge aus, die sie nicht können oder bei denen sie sich unsicher fühlen.

  

Wenn mit der Veränderung neue Anforderungen an Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitsinhalten oder -weisen verbunden sind, zeigen wir den Veränderungsbedarf und den Entwicklungspfad klar auf. Wir begleiten Mitarbeiter in ihren neuen Tätigkeitsfeldern oder Prozessen und fördern deren Entwicklung nach dem Prinzip des „Erfahrungsbasierten Lernens“:


  • – Wir stellen die neuen Anforderungen und Erwartungen an die Mitarbeiter vor, häufig in Form kurzer Schulungs- und Kommunikationsintervalle

    – Wir lassen die Mitarbeiter die vorgestellten neuen Arbeitsinhalte und -weisen ausprobieren und begleiten sie in engen Feedbackschleifen

    – Wir reflektieren gemeinsam die gewonnen Erfahrungen und greifen Vorschläge zur Verbesserung auf

    – Wir setzen diesen Zyklus fort und lassen die Mitarbeiter so lange weitere Erfahrungen sammeln, bis sie die neuen Arbeitsinhalte und -weisen verinnerlicht haben

Wenn Sie diese drei Dinge – Überzeugen, Motivieren, Lernen durch Erfahrungen – in Ihren nächsten Veränderungsvorhaben berücksichtigen, stellen Sie die Weichen für eine erfolgreiche Verankerung der Veränderung in Ihrer Organisation.


Wenn Sie Fragen zur erfolgreichen Umsetzung von Veränderungen oder zu unserem Beratungsansatz haben, sprechen Sie uns gerne jederzeit an: info@acondas.com


Bildquelle Titelbild: Brian Jackson - stock.adobe.com